Denkmal

Kirche

Ort

1805 1866 1870
Kriegstote-/ Teilnehmerliste

Wk1 und Wk2
Kriegstotenliste

Teilnehmerliste

Sonstiges

Bedernau Sonstiges eingereicht von Florian Simon

Bekannte Bedernauer:
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Augsburger Bischof 1505-1517
Heinrich IV. Von Lichtenau. Geb 1443 in Bedernau, gest 12.04.1517 in Dillingen.
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Aus der Mindelheimer Zeitung 24.11.2001

Vor 100 Jahren starb Autor Koneberg
Bedernau (emf)
Den 100. Todestag des Volksschriftsteller Pater Hermann Koneberg begeht morgen, am 25. November, sein Geburtsort Bedernau

Hermann Koneberg war Sohn des Bedernauer Ehepaar Joseph und Walburga Koneberg. Er wurde am 14.August 1837 geboren, besuchte das Augsburger Gymnasium St. Stephan und studierte in München und Dillingen Theologie. 1860 wurde er zum Priester geweiht. Er wirkte in Dietershofen, Babenhausen und Augsburg und trat später dem Benediktinerorden bei. Nach dem Krieg 1870/71 wurde er Pfarrer in Ottobeuren. In dieser Zeit erwarb er sich besondere Verdienste als Volksschriftsteller nach dem Vorbild des Christoph von Schmid. Aus seiner Feder stammen Soldatenkalender, die von ihm begründete Reihe der „katholischen Kinderbibliothek“ und eine „ Bibliothek für christliche
Erzählungen“. Von seinen über 50 gedruckten Titeln erlebten fast alle mehrere Auflagen, „Himmelwärts fürs Kinderherz“ erreichte noch 1920 die 13.Auflage. Am Geburtshaus ist eine Erinnerungstafel angebracht.

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Bericht über eine "Wunderheilung in Bedernau". (Meine Oma hat zu
Lebzeiten ebenfalls darüber berichtet:)

(die Heilung der Maria Zech aus Bedernau)
 

     Sagen aus der Umgebung abgeschrieben von Florian

Anbei die Breitenbrunner Glockensage.

Die Breitenbrunner Glockensage:
So erzählen sich in Breitenbrunn die Leute von der großen Glocke: Ihr Klang war anfangs schön und gewaltig. Er wurde bis nach Ulm gehört.
Im Schwedenkrieg nun kamen auch die Schweden in die Donaugegend. Sie hörten von weit her den tiefen Klang der Glocke. Es war die große Glocke von Breitenbrunn. Die Schweden zogen dem Getöne nach. So kamen sie auch in unsere Gegend und in unser Dorf. Sie hausten wild. Als sie wieder abgezogen waren, schlugen die Breitenbrunn ringsum in die große Glocke Nägel hinein. Seit dem soll ihr klang zwar noch tief und dunkel sein, aber nicht mehr so gewaltig und so weit zu hören. Die Breitenbrunn wollten damit verhindern, daß durch ihre Glocke nochmals Feinde angelockt würden.Die Nägel in der großen Glocke sind heute noch zu sehen.


Anbei noch die Geschichte vom "Memminger Mau" Von ihr hat auch die Stadt
ihren Spitznamen als Maustadt.

Gingen einstmals in klarer Vollmondnacht ein paar Memminger aus dem Goldenen Löwen heimwärts. Auf einmal sahen sie, wie sich der Mond, hierorts Mau genannt, in einem der großen Zuber spiegelte, die unter den Dachtraufen der Häuser zu Feuerlöschzwecken standen. Da kam einem plötzlich der geniale Gedanke, den Mond doch gleich herauszufischen, damit die Stadt zu beliebiger Zeit über sein Licht verfügen könne. Schnell war der Stadtfischer geholt, der rückte mit Netzen aller Art und seinen Knechten an und begann sein Werk. Von den Fenstern ringsum schauten die Aufgeschreckten Bürger herunter, was sich da unten abspielte, und selbst aus den Nebengassen kamen sie hergelaufen, aber…. Die Geschichte endet hiermit. Eine nahe Verwandtschaft mit den Schildbürgern kann erkannt werden.

Eine weitere Anekdote mit dem Mau wird gerne erzählt, um die hinterwäldlerischen Kleinstädter des ausgehenden 18. Jahrhunderts
darzustellen. Eines Tages kam eine junge Magd nach Lindau. Als sie spät abends den Mau scheinen sah, sagte sie: „Ja, dr Memminger Mau, scheint dr z’Lindau au?“.