Friedhofdetails

Kirche

Ort

1805  1866  1870
Kriegstotenliste

Wk1 und Wk2
Kriegstotenliste

Sonstiges


Frankreich – Lorraine Meurthe-et-Moselle

Arrondissement:

Toul

Gemeinde:

F-54470 Thiaucourt-Regniéville

Thiaucourt-Regniéville liegt im Tal des linksseitigen Moselzuflusses Rupt de Mad, etwa 30 Kilometer südwestlich von Metz, auf halbem Wege zwischen Metz und Commercy. Die TGV-Linie von Lothringen nach Paris überquert das Flusstal zwischen Thiaucourt und dem benachbarten Jaulny auf der höchsten Brücke der Strecke. Wenige Kilometer westlich liegt der Lac de Madine. Die Gemeinde liegt im Regionalen Naturpark Lothringen. Das Gemeindegebiet besteht aus den zwei voneinander getrennten Teilen Thiaucourt und Regniéville. Zwischen ihnen liegt das Gemeindegebiet von Viéville-en-Haye.                                      (Text wikipedia)

 

 





F R I E D H O F (CIMETIÉRE)


Deutscher Soldatenfriedhof

(Text aus Volksbund)     11 685 deutsche Kriegstote Erster Weltkrieg

Auf dem Friedhof ruhen auch deutsche Gefallene des Krieges 1870-1871. Am westlichen Ausgang des Ortes liegt der amerikanische Soldatenfriedhof mit 4036 Gefallenen des Ersten Weltkrieges.

Der deutsche Soldatenfriedhof Thiaucourt wurde im September 1914 von der eigenen Truppe angelegt. Opfer der schweren Kämpfe um die Woëvre-Ebene, die Maashöhen nördlich St. Mihiel und die Waldgebiete zwischen St. Mihiel und Pont-à-Mousson Ende August Anfang September 1914 bekamen hier eine Ruhestätte. Später folgten Opfer aus dem permanenten Stellungskrieg der Jahre 1915-1918 sowie diejenigen, aus dem Verlauf der Abwehrkämpfe gegen Amerikaner und Franzosen im September 1918, als diese versuchten bei St. Mihiel die deutsche Front zu durchbrechen.
Nach Kriegsende erweiterten die französischen Militärbehörden den Friedhof ganz erheblich durch die Zubettung deutscher Kriegstoter, die bis dahin weit verstreut in provisorischen Gräbern im Bereich von 65 Gemeinden und Ortsteilen in Entfernungen von bis zu 30 Kilometer im Umkreis beigesetzt waren. Das Ausmaß der Zubettungen kann man auch heute noch deutlich erkennen, da das ehemalige deutsche Gräberfeld nur den heutigen Block 17 um die Gräber des Krieges 1870/71 herum im unteren Teil des Friedhofes umfasste. Hier befinden sich auch noch bauliche Anlagen, die während der Kriegszeit entstanden waren.
Die Namen der bekannten Toten im Gemeinschaftsgrab sind auf Tafeln festgehalten, die auf der Einfassungsmauer befestigt wurden.
Von den 11 685 Gefallenen ruhen 8 715 in Einzelgräbern; 70 blieben ohne Namen. In dem Gemeinschaftsgrab mit 2 970 Opfern sind 327 namentlich bekannt.
Die 38 Gräber Gefallener jüdischen Glaubens erhielten aus religiösen Gründen statt des Kreuzes eine Stele aus Naturstein. 


 

1805–1815

1866_1870/71

1914-1918

1939-1945

 

Eingereicht:

Hermann Kremerskothen

Opfer:

 

 

  11.685

 

 

Text:

 

davon unbekannt:

 

 

2.713

 

 

Foto:

H. Kremerskothen

 

 

 

 

 

 

Erstellt am:

02.11.2014 H.J.

Kartenansichten:

 Soldatenfriedhof

 Schloß St. Benoit