Denkmal

Kirche

Ort

1849
Kriegstote-/ Teilnehmerliste

Wk1 und Wk2
Kriegstotenliste

Teilnehmerliste

Sonstiges

Gedenktafeln auf denen Opfer verzeichnet sind

Gefecht bei Eckernförde

Das Gefecht bei Eckernförde vom 5. April 1849 war ein Gefecht im Schleswig-Holsteinischen Krieg.

1848 erhoben sich die Herzogtümer Schleswig und Holstein gegen die Krone Dänemark. Von der Schleswig-Holstein-Armee besetzt, wurde Eckernförde am 5. April 1849 zum Ziel eines dänischen Landungsversuches, als das Linienschiff Christian VIII., die Segelfregatte Gefion und die beiden kleinen Dampfer Geiser und Hekla in die Eckernförder Bucht einliefen.

Von den beiden von Werner von Siemens angelegten Batterien am Strand, die aus 16 Geschützen bestanden und unter dem Kommando des Deutschen Bundes standen, konnten die vor Anker gegangenen Schiffe zunächst nicht erreicht werden. Am 5. April griffen die dänischen Schiffe trotz des ungünstigen Windes die Stadt an. Dabei wurden die Christian VIII. und die Gefion von den deutschen Geschützen beschossen. Die Schiffe konnten in der Bucht nur schlecht manövrieren. Es gelang der Batterie unter dem Kommando von Ludwig Theodor Preußer, die Ankertrosse der Gefion durchzuschießen, worauf die Schiffe noch näher zu den deutschen Batterien trieben.

Beide Schiffe wurden manövrierunfähig geschossen und mussten sich ergeben. Nach der Kapitulation explodierte die Christian VIII.
schließlich aus nicht ganz geklärten Umständen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Großteil der Besatzung bereits an Land retten können. Die erbeutete Gefion wurde nach ihrer Reparatur unter dem Namen Eckernförde der Marine des Deutschen Bundes übergeben.